British Columbia ohne Vancouver.....

......ist Natur pur !

Man weiß gar nicht, wo man anfangen und wo, oder besser, wann man aufhören soll.  (Legende: 10 TEW=10.000 Einwohner)

Eines ist klar: Das ist ein Teilstück von einem Land, zigmal größer als Deutschland, mit einer Bevölkerung, die überaus freundlich ist, die auf ihr Land und auf ihre Natur stolz ist und die -bei aller Liebe zur Natur- die Natur auch selbst so nutzen möchte, wie sie in den Lebensstil der Canadier passt.
Es ist schwierig, für ein so großes Land Etappenbeschreibungen in Bildform zu geben, denn die Reisebeschreibung finden Sie ja auf 61 pdf-Seiten  hier  oder Sie haben sie schon vorher aufgerufen.
Etappe 1 gemäß Karte "Calgary - Kootenay" mit dem Teil von jenseits der Grenze (Golden in BC) über die wunderbaren Ecken "mit den heißen Quellen", den diversen "...Hot Springs" entlang des Columbia Rivers, des Kootenay und all der anderen Flüsse ins fruchtbare Okanagan.
Etappe 2 gemäß Karte "Penticton-Cariboo" durch das Thompson-Okanagan gen Norden zum Wells-Gray-Park und dann nach Westen zur Cariboo, von dort nach Süden langsam auf Vancouver zu, welches die 3. Etappe im Bilderbuch darstellt.
Etappe 3 gemäß Karte "Cariboo-Vancouver". Von der RWR am Green-Lake vorbei zum Cariboo-Highway 97 nach Süden über Clinton, dort wieder auf Gravel-Road durchs Gebirge bis Pavillion, wo ich auf die 99 treffe, der ich über Lillooet und weiter Pemberton nach Whistler die Treue halte. Whistler, die Olympiastadt 2010 mit der Winterolympiade, rüstet natürlich stark auf, eine reine Freizeit-Stadt. Die Fahrt nach Vancouver wird dann strapaziös, da auf der gesamten Strecke des "Sea-toSky-Highway" 99 im Umbau ist - wegen Olympia!! Man muß Nerven und Geduld haben, bis man am Ende in Vancouver landet.

Hier also die Bildfolge von  Golden-Nelson-Penticton , am alles beherrschenden rund 2000 km langen Columbia-River, an den wahnsinnslangen Seen vorbei, 100 oder 200 oder mehr km, natürlich nicht, ohne einen Abstecher nach Kimberley, "The Bavarian Town in the Rockies" (7 TEW) mit ihren letzten Originalen aus der Boomzeit der Einwanderung. Wir sehen Adi, "the yodelling woodcarver", den jodelnden Holzschnitzer, der auch heute noch im Land umherzieht und auf Festen seine Jodler an die frische Luft läßt, oder machen einen Besuch bei "Chef Bernhard" mit seinem "Original Bayerischen Schnitzelhaus" und seinen Spezialitäten, vor allem Apfel-Strudel. Ich selbst habe bei "Mozart" übernachtet. Inzwischen bewegt den einen und auch den anderen der Wegzug aus "the Bavarian Town" wegen steuerlicher Belastungen und viel Bürokratie (!!! man höre !!!), überlegt, ins benachbarte Alberta zu ziehen, "da soll alles viel problemloser sein, da sind weniger Vorschriften, da setzt man auf Initiative".
Natürlich ist Alberta auch etwas "kühler", obwohl auch Kimberley in den Purcell Mountains liegt und im Winter eben ein Wintersport-Zentrum und dieser Zweig Teil der Einnahmen dieser Stadt. Siehe aber auch im Reisetagebuch Seite 23/24 meine dortigen Eintragungen.
Es geht dann südlich über Cranbrook (18 TEW) bis an die US-Grenze heran nach Creston (5 TEW) am unteren Ende des Lake Kootenay, früher ein enorm wichtiger "Seeweg" für die im Gesamtbereich von Kootenay und Slocan geförderten Gold- und Silber-Erze während des Gold- und Silber-Rauschs von Mitte des 19.JH bis Mitte 20.JH. Diese Flachboden-Schiffe transportierten alles, was gebraucht wurde, weil sie nahezu ohne Anleger auskamen durch ihre Bauweise, denn es gab ja noch keine (richtigen) oder nur wenige Straßen, also war der Wasserweg und vor allem die kühnen Pioniere und Eisenbahn-Unternehmer, am bekanntesten wohl die K&S-Railway (Kootenay&Slocan-Railway), die für die Erschließung des Landes maßgeblich waren.  Die ganzen folgenden Namen sind mit der Geschichtes des Landes untrennbar verbunden.
Ich fahre den langen See entlang bis Kootenay Bay und nehme die kostenlose Fähre nach Balfour und dann gehts an der anderen Seeseite weiter gen Norden über Ainsworth Hot Springs und über Kaslo (1 TEW), einer netten kleinen Stadt mit einem der beiden letzten Schiffe aus der alten Zeit (natürlich als Museumsstück an Land "aufgebockt"). Danach überquere ich den Berg nach New Denver und am Lake Slocan entlang nach Slocan und weiter nach South Slocan, wo ich mich entscheiden muß, überhaupt und wenn ja, dann zuerst nach Nelson und erst danach über Castlegar in Richtung Vancouver (da sind wir aber noch lange nicht!!) zu fahren. Entscheidung: Nelson (~10 TEW) , weil Nelson eine der "in-Städte" ist, eine moderne Stadt , beliebt, besucht, viel "Action" und Urlaubsort - man merkts an den B&B-Preisen trotz Vor-Vor-Saison.  Nachdem Nelson wieder verlassen wurde, geht es über Castlegar (7 TEW), wo der Kootenay-River in den Columbia-River fließt.
Ab Christina Lake befinden wir uns in der äußerst fruchtbaren und touristisch stark frequentierten Thompson-Okanagan-Region. Nach Grand Forks fahre ich in Richtung Osoyoos (5 TEW), der Kirschen-Stadt. Dort bleibe ich 2 Tage in "Marias Italian Garden B&B" mit besonderer Atmosphäre - siehe Reisetagebuch Seiten 27/29 . Durch viele der Orte führt der bekannte  "Trans Canada Trail" , der "Fahrrad-Highway", den ich eigentlich 2004 -im Jahr meiner Herz-OP über mehrere Monate bis Vancouver fahren wollte. Heute weiß ich, daß dies auch bei bester Gesundheit ein anstrengendes Unternehmen gewesen wäre. Ein Abstecher in die Nähe nach Keremeos (1 TEW- ebenfalls Kirschen-Hochburg) und weiter über Hedley, Princeton, Coalmont nach Tulameen, das ist ja nur ein 300 km-Tagesausflug ! Osoyoos ist das südlichste Ende der Tour -nur ganz wenige km weg von den USA- und es geht wieder nördlicher nach Penticton (32 TEW) . Diese ganze Ecke wird beherrscht von Obst- und Weinanbau.

Hier nun die Bildfolge "Von Penticton zur Cariboo"
Auf dem Wege von Osoyoos nach Penticton war ich über Oliver, die Weinstadt, gekommen, dann durch Okanagan-Falls, vorbei am Skaha-Lake und an dessen nördl. Ende in Penticton eingefallen. Penticton im Herzen von Thompson-Okanagan ist auch eine typische "in-Stadt", viel Jugend, was auch an den vielen Bistros und Restaurants am Lakeshore Dr West zu sehen ist.   Hier die interaktive Google-map-Karte von Penticton
Penticton hat viel Freizeit-Amusement zu bieten, aber vor allem ist ein Ziel in jedem Falle ein  MUSS: Die SS Sicamouse, das völlig restaurierte Dampfschill, ein Stern-wheeler, ein Raddampfer, der neben Fracht auch zahlungskräftige Passagiere (incl. Hochzeitssuite) beförderte auf dem 135 km langen Okanagan-See.
Nachdem ich Penticton vom 27.-28.6. erkundet habe, fuhr ich weiter am Lake Okanagan entlang über Summerland (10 TEW), Peachland (5 TEW), Westbank
(16 TEW) nach Kelowna (> 100 TEW), dem Zentrum im Thompson-Okanagan. Obwohl eine stark besuchte (die Anfahrt -allerdings wegen neuer Brücke im Bau- dauerte fast 2 Stunden) und auch sicher interessante Stadt, irgendwie wollte ich nicht dort bleiben und fuhr weiter bis Vernon (35 TEW). Am Ortseingang, wie fast überall in Kanada, eine  i-site und ich also rein! (Und hier muss mal eine Lanze gebrochen werden für die vielen Volunteers, die -ob Rentner oder auch noch vor dem Ruhestand- diese i-site als solches jederzeit anlaufbar machen. Wenn wir in Deutschland in jedem (auch kleinen!!) Ort einen i-Punkt hätten, dürften wir uns glücklich schätzen. Kanada hat derart engagierte Mitbürger, die -oft an jedem Ortsein- und auch -ausgang eine solche  i-site  haben und betreuen !!)
Fange also wieder mit meiner Frage nach einer roadmap von Vernon an und werde zum x-ten Male überrascht mit dem Satz "Du kannst ruhig in Deutsch mit mir sprechen!!" Nun gut, dann also in deutsch weiter, was bezüglich meiner Frage nach acco (accomodation) jedoch weder Vor- noch Nachteile bringt. Alles dicht wegen des in Kürze bevorstehenden Canada-Day (1.7.)!!!!  Aber dann hat es doch noch geklappt, denn meine deutsche i-site-Freundin rief zuletzt eine Bekannte an, Elisabeth, auch aus Deutschland, die ziemlich außerhalb von Vernon als Witwe ein tolles Haus hoch über dem See mit 3 Gästezimmern hatte.
Der Miet-Preis war wirklich am oberen Ende der Richter-Skala, aber mit dem Hinweis, wir würden uns sicher einigen können, fuhr ich dann dorthin.
Kurzfazit: Absolute Spitze!!!  Elisabeth war seit wenigen Jahren Witwe, eine tolle Frau, nicht mehr ganz jung, da erwachsene, aushäusige Kinder, in einem tollen Haus. Aber man muß an einem ganzen Arm am Ende des Lake Okanagan von Vernon zu ihr rausfahren, sicher 15 km, hier eine Karte dazu. Es ist also "nicht mal so eben um die Ecke!" Und so 3-4 mal wegen vergesserer Einkaufsdetail "schnell nochmal nach Vernon" ist nicht angesagt!
Wer von dieser Ecke des Lake Okanagan eine interaktive Karte mit Vernon aufrufen will, wird hier fündig.
Was ansonsten besichtigt und abgefahren wurde, siehe Seiten 30-33 im Reisetagebuch.
Am 30.6. also verließ ich mein Zuhause, es war richtig mein "zuhause" geworden, denn Elisabeth und ich hatten uns gut verstanden. Die kleine Wehmuth ist dann auf dem Wege über die  97b in Richtung Salmon Arm schnell verschwunden, der oder besser, die beiden Fotoapparate lagen griffbereit zum Einsatz.
Während ich ja mit der Fuji auch öfter während des Fahrens mal einen Schuß machte, blieb die Panasonic der stationären Aufnahme vorbehalten.
Über Spallumchen, Armstrong, Enderby gings nach Norden -Ziel Wells Gray-Nat.Park- und dann musste ich mich in Grindrod entscheiden, die 97a nach Sicamouse oder die 97b weiterhin zu nutzen nach Salmon Arm und das tat ich dann. Salmon Arm (5 TEW) am Shushwap Lake ist der Mittelpunkt dieser Gegend am Shushwap, es war nichts besonderes zu berichten, nur daß Straßenbauarbeiten mich 1 Stunde zu stop´n´go zwangen. Dann gings nach Sorrento udn bei Squilax endlich überquerte ich den Auslauf des Shushwap in Richtuing Norden. Ich hatte nämlich vorher wieder gefragt, wie die Straßenverhältnisse einer gravelroad entlang des Adams Lake aussehen würden, bekam die Antwort "in a good condition" - ja, das war sie dann auch! Also schraubte man sich dort den Berg hoch mit seinem Allwheeler, was natürlich Freude macht, und ich denke, bei 800 m gings dann langsam wieder abwärts. Die ganze Zeit lag dann rechts neben mir von Höhe 0 bis eben 800 der Adams Lake, ein Wahnsinns-schöner Anblick!! Aber auch das hat ein Ende, es ging durch Felder wieder auf eine asphaltierte Strasse und ich landete in Barriere. Aber inzwischen hatte mich auf diesen letzten 10 km das kalte Grauen beschlichen: Ich sah km um km nur schwarze Baumstümpfe. In Barriere ging ich dann in das nächste Cafe, fragte nach dem Grund und hörte, daß 2006 einer der schwersten Waldbrände dort gewütet hatte, das Dorf sogar für eine Woche evakuiert werden musste. Es sah wirklich wie eine Mondlandschaft aus.
Also weg von hier und weiter in Richtung Clearwater (3 TEW), welches nach 1 Stunde erreicht wurde, nachdem vorher Little Fort durchfahren wurde. Die Gegend liegt am North Thompson River, eigentlich sehr schön. In Clearwater fuhr ich dann direkt ins i-site=visitor center   und bekam die richtige Unterkunft auf einer Ranch, musste  aber sofort durchstarten, denn die Ranchbesitzerin wollte mit Ihrer Mannschaft vor dem morgigen Canada-Day aushäusig sozusagen eine Betriebsfeier machen. Also rein in den Wagen und die 30 km zur Ranch!   Ich wurde erwartet, alles besprochen und...wir sehen uns zum Frühstück morgen!
Ein ganz wichtiger Hinweis, den ich auch nicht so ganz für ernst genommen hatte:
Es gibt natürlich im gesamten Park keine Tankstelle und da der Park sehr ausgedehnt ist, muss man unbedingt volltanken in Clearwater, es wird auch überall darauf hingewiesen. Nur Dummköpfe (gehörte ich auch dazu mit meinem nur 1/2-vollen Tank?) wagen sich leichtfertig in solch einen großen Park mit halber Tankfüllung. Ich gestehe, es sehr bereut zu haben, denn ich wäre gerne noch viel weiter nach Norden (Clearwater Lake) gefahren, musste aber wegen meiner noch zu fahrenden km bis zum Parkausgang zurück von derartigen Überlegungen Abstand nehmen. Selbst Schuld!!
Zur Nakiska-Ransch siehe Sonderbericht Seite 34 im Reisetagebuch.
Am nächten Tag nach dem Frühstück gings dann in den Park, zu den Fällen, auf die Höhen, um Überblick zu bekommen. Leider bietet sich auch hier in dieser schönen Ecke ein trauriges Bild: Wenigstens 1/2 des Nadelholz-Bestandes ist durch die nicht mehr ausreichend langen und tiefkalten Winter vom Pine-Beetle -einem Borkenkäfer- befallen und man sieht -besonders von den hohen Ausblick-Punkten- fast nur noch braune Flächen. Ein ebenfalls trostloser Anblick, den man teilweise sogar vom Flugzeug aus sehen konnte. Gegen Mittag dann den Parkausgang angesteuert und zurück, in Little Fort dann nach rechts abgebogen auf die 24 , die durch die Cariboo führt. Ich wollte nicht weiter gen Norden, um meine Zeitpläne für Vancouver-Island nicht zu stark auszuhebeln, sonst wäre ich evtl. bis Prince George gefahren. So also bei 87-mile-house auf die 97 links in Richtung Vancouver eingebogen, nichts gefunden, wieder zurück auf die 24, bei Lone Butt nach rechts in die Watch Lake Road Richtung Green Lake ins Gelände geschlagen und nach Quartier gesucht. Links dann plötzlich ein Schild:
Red-Willow-Ranch, ganz unten die deutsche Fahne aufgemalt, also nichts wie rein in den Weg und nach 300 m war die RWR gefunden, von Elke und Chris als Besitzer betreut. Siehe wieder ausführlichen Bericht Seite 36 Reisetagebuch.
Hier sollte es mit dieser zweiten Bilder-Etappe mal auslaufen, bevor es ab Red-Willow bis Vancouver und Fähre nach V-Island dann weitergeht.

Jetzt kommt die Bildfolge "Von der Cariboo nach Vancouver"
Nachdem ich am nächsten Morgen nach dem Frühstück, als alle ihre Pferde sattelten, mehrfach gefragt wurde, warum ich denn nun nicht mitreiten wollte, wo ich doch schon mal hier "im echten wilden Westen von Canada sei", merkte ich, es ist Zeit, Abschied zu nehmen. Aber den nahezu ganzen Tag von gestern auf heute möchte ich in meinen Erinnerungen nicht missen wollen. Es war etwas "Echtes, Naturbelassenes", was ich mitgenommen hatte. Danke!
Es ging dann am glasklaren Green-Lake vorbei, ein Blick auf -wieder einmal- einen der Provicial-Parks, derzeit noch relativ frei, im Sommer garantiert nicht ohne Voranmeldung ein Platz zu bekommen. An jedem Stellplatz eine Feuerschale und gestapeltes Brennholz fürs Lagerfeuer. Weiter, Weiter! Schräg rüber auf die 97 bei 70-Mile-House und dann ab gen Süden. In Clinton (<1 TEW) hätte ich einen Schwenk nach links in Richtung Cache Creek machen können, wäre dann am Ende in Hope rausgekommen. Das wollte ich nicht. Es bot sich mal wieder an kleine Nebenstrasse an, die in eine Gravel-Road überging, etwa 20 km also durchs Gebirge und in Pavillion erreichte ich wieder asphaltierte Strasse Richtung Lillooet (3 TEW) , wo ich auf den mächtigen Fraser-River traf, der ja auch durch (unterhalb) Vancouver und dort ins Meer floss. Ich war ja seit Pavillion auf der 99 und daher gings flott weiter nach Pemberton (2 TEW) . Hier die interaktive Karte von Pemberton. Pemberton und Whistler liegen zwar nur gute 30 km auseinander, aber ich vermutete weit höhere Übernachtungspreise dort, also blieb ich in Pemberton und fand nach einigem suchen das Log-House B&B, eine meiner Referenzadressen für andere. Donna war eine tolle Gastgeberin, führte ein fantastisches Haus und ich hatte mal wieder ein 1A-Schlafzimmer.
Das Frühstück war nicht minder gut und es fiel schwer, den Luxus -der natürlich auch etwas kostete-immer Verhandlungssache- wieder zu verlassen. Ich fragte Donna nach einer Empfehlung für Whistler und ich bekam sie, ein Grafiker, der ihre Werbung machte, ziemlich am Anfang von Whistler. Aber was erzähle ich hier alles doppelt, das steht doch im Reisetagebuch !!
Nur kurz: Whistler (9 TEW) -hier die interaktive Karte- total im Umbruch wegen Olympia 2010. Mengen von Volk, trotzdem wahrscheinlich nur ein Bruchteil dessen, was 2010 hier rumläuft.
Ich gönnte mir einen Rundflug mit dem Wasserflugzeug über die Gletscher - beeindruckend! Und wieviel Greens die hier haben, ich konnte die Golfplätze nicht zählen! Nach 45 min Flug -einschl. gesichtetem Bär !!- war der Trip zu Ende - ein Erlebnis der besonderen Art! Fotos über Fotos!
Meine Gastgeber Jörn und Jackie waren Spitze, abends lag ich im Hot-Tube auf der Terasse. Konnte im Frühstückszimmer problemlos meine Reiseberichte vervollständigen und das Internet quälen. Am 3. Tage Weiterfahrt über Squamisch gen Vancouver. Die ganze Strecke bestand aus einer einzigen Baustelle, der Verbreiterung des "Sea-to-Sky-Highways" wegen Olympia. Alles musste aus dem Fels gesprengt werden!! Wahnsinns Mensch- und Material-Einsatz!!
Noch einige Stopps -Squamisch - nennt sich selbst die Freizeit-Stadt- und wieder attraktive Parks mit fantastischen Wasserfällen-, kurz in Britannia Beach reingeschaut wie auch in Lyons Bay und dann geht es wirklich nach Nord-Vancouver, natürlich nicht, ohne wieder vom Highway weg und nach lohnenden Fotomotiven zu suchen. Mit der richtigen Ansprache der Besitzer von einigen tollen Häusern bekomme ich auch etwas vor die Linse. Zurück auf den auch hier noch immer im Ausbau befindlichen Highway 99, vorbei an Horseshoebay, wo die Fähren nach Vancouver-Island abgehen. Hier sprengt man etwa 100 m nördlich des alten Highway einen kompletten neuen Highway in die Felsen, der ein flottes Durchfahren des Nadelöhrs Horseshoebay (wegen des Fährzubringers) gewährleisten soll. Noch ein Tunel hier und da und ich bin auf der Lions Gate Bridge, der markanten Brücke ähnlich Golden Gate, nur kleiner.
Es geht nun durch den Stanley Park, die Robson Street, rechts in die Burrard Street und jenseits der Burrard Bridge mache ich mal Halt, um zu sehen, wo ich eine Unterkunft bekommen könnte, was sicher nicht einfach ist. Als Ziel hatte ich nur den Stadtteil Kitsilano von Ali genannt bekommen und hier muss ich jetzt irgendwie fündig werden.
Aber das ist dann ein neues Kapitel - Vancouver !